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1. Brand-/Arbeitsschutz
2. Höhere Löhne
3. Gewerkschaftliche
     Zugangsrechte
4. Zulieferer-Transparenz  
 
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ArbeiterInnen im deutschen Bekleidungseinzelhandel
 
Im Einzelhandel sind in Deutschland etwa 3 Mio. Menschen beschäftigt. über 80 Prozent von ihnen sind Frauen, die meist in Teilzeitjobs abgedrängt werden, obwohl viele gern mehr arbeiten würden (müssten). Aber Vollzeitarbeitsplätze werden im Einzelhandel zugunsten von Teilzeit- und Minijobs, Stundenverträgen und Abrufbereitschaft immer weiter abgebaut. Das heißt aber mitnichten, dass die Arbeitszeit entsprechend der Entlohnung weniger wird: Die Konzerne bekommen die Einsparungen, die Beschäftigten dafür Arbeitsverdichtung und Arbeitsintensivierung zu spüren.
 
Das Gehalt einer Verkäuferin reicht für eine eigenständige Existenz kaum noch aus, zumal sie häufig auch Kinder mit zu versorgen hat. Aufgrund der immer 'flexibleren' Arbeitszeitmodelle weiß eine Einzelhandelsbeschäftigte häufig nicht im Voraus, wie viel sie am Ende des Monats verdient haben wird.
 
Situation der Beschäftigten
 
Gewerkschaftliche Organisierung
 
 
Auch in den Einzelhandelsfilialen der Konsumentenländer verstoßen manche Zustände gegen die Rechte der Beschäftigten. Und als Arbeitgeber zeigt so manches 'coole' multinationale Bekleidungsunternehmen ein Gesicht, das so gar nicht zu seiner Konsumentenwerbung passen will.
Das einzige, was den Beschäftigten wirklich hilft, ihre Rechte gegen unwillige Arbeitgeber und untätige Behörden durchzusetzen, ist die Möglichkeit, sich in unabhängigen Gewerkschaften ihrer Wahl zu organisieren !